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Die Liveberichterstattung war gestern. Heute reichen wir – wie versprochen – das Rezept nach. Schmankerltechnisch können wir auch heute wieder punkten … der TiH hat eine GIF-Animation gebaut.
Rezept: Beer Butt Chicken – royet Art
Zutaten:
4 Flaschen Sternburg Export (das Rote) – eins für das Huhn, drei zum Trinken
1 ganzes Huhn (ohne Innereien)
2 Fleischtomaten
6 bis 8 Knoblauchzehen
2 bis 3 Zwiebeln (moderate Größe)
1 Stange Porrey
3 Paprika
Wasser
Rosmarin
Pfeffer
Chilli
Paprika
Gemüsebrühe – instant ausm Glas
1 “Brathähnchen-Gewürzmischung” (optional)
Material:
Schneidebrett(er)
Messer (aber nicht so eine kleine Fitschel)
Geflügelschere
Backofen + tiefes Backblech
Zubereitung:
Backofen auf 200 Grad vorheizen.
Den Porrey in 1cm-Ringe schnibbeln. Ziebeln und Tomaten vierteln, Paprika würfeln – die Knoblauchzehen schälen, danach halbieren. Das alles kommt auf das Backblech. Dazu 2-3 Tassen Wasser, ein paar Löffel Gemüsebrühe und ein paar Spritzer Bier.Das restliche Bier wird in ein abgewaschendes leeres Schraubglas (ohne Deckel) gegosssen. Glasdurchmesser von 6 bis 9cm sollten sich da gut eignen.
Das Chicken wird kurz abgewaschen – mit Küchenpapier getrocknet – gestreichelt und danach kräftigst mit den Gewürzen eingerieben. Übertreiben kann man dabei nur schwer. Sei es auch im volltrunkenen Zustand mit Boxhandschuhen. Fakt ist es muss nachher ätzend im Mund brennen.
Wer raffiniert sein will sticht noch wie ein wilder mit Zahnstocher oder Pinwandnadel ganzflächig auf das Huhn ein. Die daraus resultierenden Poren fördern die Fettabgabe und nehmen unserern Geschmack besser auf.Scheint nur noch wenig Haut durch den Gewürzpanzer sind wir richtg. Dann wird das Huhn so auf das Glas gesteckt, dass es “sitzt”.
Das fertige Gebilde wird in die Mitte auf das Backblech gestellt (vorher das Gemüse ein wenig zur Seite schieben) und alles in den Ofen verfrachtet. Die Backzeit bei geringer Umluft entscheidet sich spontan. Wichtig sind hier die Zwischenkontrollen und regelmäßiges Übergießen mit Sud + eventuelles Nachwürzen.
Der Effekt:
Durch das verkochende Bier im Glas wird das Chicken wunderbar saftig und würzig! Dem anschließendem Verzehr mit zünftigen Brotscheiben oder gebackenen Kartoffelspalten steht nun nichts mehr im Weg.
Mahlzeit!

Für die armen Studenten und Jammerlappen übrigens ein Kostenpunkt von circa 3,33 €/Person. Also ein Obolus, der sich vjedn Fall lohnt zu opfern!
Danke für das ausfürliche Rezept.
Da wird ja das huhn in der Pfanne (Backblech) verrückt.
Bin schon ganz scharf drauf das selber nachzu bauen.
Vielleicht ist es ja ein Ausdruck tief verankereter nicht reflektierter homophober Einstellungen, aber mir wird irgendwie schlecht bei dem Gedanken an ein Hühnchen mit Bier im Hintern.
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Zutaten:
4 Flaschen Sternburg Pilsener (das Rote) – eins für das Huhn, drei zum Trinken
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rot != pils
Das sollte dir aber echt mal peinlich sein Z
geschenkt